Sprachcafés und Frauentreffs in Treptow-Köpenick

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MONTAG

  • Projekt KAMI für Frauen (Kunst-Arbeit-Migration-Integration) von Mamis en Movimiento Köpenick: 10 bis 13 Uhr, Ratehnaustr. 40, 12459 Berlin (Oberschöneweide)
  • Café für Nachbar*innen und Migrant*innen: 11 bis 13 Uhr, FBZ Altglienicke, Köpenicker Str. 42/ Besenbinderstraße 2, 12524 Berlin (FamilienBegegnungsZentrum)

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat Informationsvideos in verschiedenen Sprachen zur Anhörung veröffentlicht Es geht unter anderem um Rechte während der Anhörung und wie man sich gut auf sie vorbereitet:

 

Du studierst oder forschst an einer Universität in Berlin und möchtest dich mit eine_r geflüchteten Akademiker_in austauschen? Über das Programm "Adopt an Acadmic" könnt ihr euch finden und austauschen. Die Arab-German Young Academy of Sciences and Humanities (AGYA) und die Freie Universität haben die Initiative ins Leben gerufen. Sie soll einen sicheren Ort unabhängiger Wissenschaft sein. Das peer-to-peer Mentoring fungiert als Netzwerk der Solidarität und stärkt akademische Freiheit.

Der Bundesverband der Rechtsjournalisten e.V. hat einen Leitfaden zum Asylrecht herausgebracht. In ihm erklären sie Rechte und Pflichten von Personen, die sich noch im Asylverfahren befinden und jenen, die bereits anerkannt sind.

glokal e.V. hat seine neue Broschüre "Willkommen ohne Paternalismus" veröffentlicht. Darin geht es um die kritische Auseinandersetzung und Reflexion des eigenen Engagements für Geflüchtete oder Migrant_innen. In 80 Seiten finden sich Publikationen aus vielfältigen Perspektiven zu Flucht, Migration, Hilfe und Solidarität. Unter anderem gibt es einen Einblick in die Selbstorganisation Geflüchteter seit den 1990er Jahren in Deutschland.

 

 

UnbenanntDie Antidiskriminierungsstelle des Bundes klärt bei Diskriminierungsfällen. Gerade bei der Wohnungssuche kommt es immer wieder zu Benachteiligungen. "Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verbietet Diskriminierung beim ,Zugang zur Versorgung mit öffentlich verfügbaren Gütern und Dienstleistungen'", heißt es in der Broschüre der Antidiskriminierungsstelle.

Das heißt, dass Diskriminierung aufgrund der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion, Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität sind nicht erlaubt. Entsprechend darf mir zum Beispiel ein_e Vermieter_in nicht die Anmietung einer Wohnung verweigern, weil ich kein Deutsch spreche oder ein Kopftuch trage. Das ist eine Form rassistischer Diskriminierung und damit nicht zulässig. Auch hinter besonders strikten Auswahlkriterien können sich rassistische Diskriminierung verstecken. Hier ist das Problem, dass die Diskriminierung nur schwer nachzuweisen ist. Der ADNB Berlin (Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin) sammelt Fälle rassistischer Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt und unterstützt Betroffene.

InformationsbroschreDer Beauftragte des Berliner Senats für Integration und Migration hat auf verschiedenen Sprachen ein Infopaket für Geflüchtete herausgebracht. Das Bezirksamt Treptow-Köpenick und InteraXion arbeiten zur Zeit an einem Wegweiser mit Anlaufstellen in Berlin und Treptow-Köpenick.

Die Volkshochschule Treptow-Köpenick bietet Geflüchteten die Möglichkeit, an Deutschkursen teilzunehmen. Eine Liste des Angebots inklusive Kurse für all diejenigen, die nicht zu Integrationskursen zugelassen sind, finden sich hier.

Die "Unabhängige und aufsuchende Beratung von Flüchtlingen mit Behinderung und chronischer Erkrankung" in Treptow-Köpenick hat eine neue Telefonnummer: 030 44 31 28 98. Die Verwaltung des BZSL e.V., der Träger des Projekts, ist weiterhin wie gewohnt zu erreichen.

Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat eine Broschüre zum Thema Empowerment entwickelt. "Perspektivwechsel Empowerment Ein Blick auf Realitäten und Strukturen in der Arbeit mit geflüchteten Frauen" gibt einen Einblick in strukturelle (Un)Sichtbarkeiten und Alltagsrealitäten in Deutschland mit besonderem Augenmerk auf geflüchtete Frauen. Dabei zeigen die Autor_innen der Handreichung die Arbeit verschiedener Initiativen an unterschiedlichen Orten in Deutschland, darunter Al Nadi, ein Nachbarschaftsheim in Schöneberg, und der Migrantinnentreff Gülistan in Bonn.

Berlins Universitäten unterstützen Geflüchtete bei der Vorbereitung eines Studiums und beraten, wie der Bewerbungsprozess um einen Studienplatz aussieht. Hier eine Liste der verschiedenen Angebote. Eine ausführlichere Darstellung erfolgt im Zuge des Wegweisers, an dem wir von InteraXion und das Bezirksamt Treptow-Köpenick gerade arbeiten und der voraussichtlich im Mai erscheinen wird.

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