Sprachcafés und Frauentreffs in Treptow-Köpenick

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MONTAG

  • Projekt KAMI für Frauen (Kunst-Arbeit-Migration-Integration) von Mamis en Movimiento Köpenick: 10 bis 13 Uhr, Ratehnaustr. 40, 12459 Berlin (Oberschöneweide)
  • Café für Nachbar*innen und Migrant*innen: 11 bis 13 Uhr, FBZ Altglienicke, Köpenicker Str. 42/ Besenbinderstraße 2, 12524 Berlin (FamilienBegegnungsZentrum)

Nicht jede Person, die nach Deutschland flieht und eine Aufenthaltserlaubnis bekommt, ist anerkannt als Flüchtling nach der Genfer Konvention. Viele erhalten subsidiären Schutz. Insbesondere Menschen aus Syrien haben zahlreich Klage gegen die Entscheidung des BAMFs eingereicht, wie verschiedene Medien berichten, darunter die Süddeutsche Zeitung und Zeit Online. Wir haben eine Handreichungen zu den wichtigsten Unterschiede zwischen den beiden Status erstellt. Ihr findet sie bei den Dokumenten und hier im Blogpost angehängt.

Ausschnitt des Antragsbogens

Ohne den Wohnberechtigungsschein (WBS) hat mensch in Berlin kaum eine Chance, günstige Wohnungen in Berlin zu finden. Das gilt natürlich auch und gerade für Geflüchtete. Anerkannte Flüchtlinge nach der Genfer Konvention und subsidiär Schutzbedürftige haben grundsätzlich einen Anspruch auf einen WBS, sofern ihre Bleibeperspektive bei Antragstellung noch mindestens 11 Monate beträgt. Soweit, so gut. In der Praxis sieht es momentan etwas anders aus, wie Berlin Hilft berichtet:

"Einzelne Bezirke verweigern rechtswidrig die schnelle Ausstellung eines Wohnberechtigungsscheines (WBS) an anerkannte Geflüchtete. Zuständige Senatsverwaltungen, Senatskanzlei und Ausländerbehörde haben klare Position, die manche Bezirke schlicht ignorieren."

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