Wohnraum • خانه • محل السكن

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Übersetzung: Wir danken Almaz Haile!

 

Wir hoffen, dass er euch einen ersten Überblick über die Wohnungssuche gibt. Ihr könnt euch aber auch sehr gerne bei uns in der Sprechstunde zur Wohnungssuche beraten lassen: Immer dienstags (Persisch, Deutsch, Englisch, Französisch) und donnerstags (Arabisch, Deutsch, Englisch, Französisch) und freitags (Deutsch, Englisch, Französisch) sind wir von 14 bis 16 Uhr in der Hasselwerderstr. 38-40, 12439 Berlin für euch da. Darüber hinaus können wir gerne einen Termin ausmachen. Ab dem 30.06.2017 findet ihr uns außerdem jeden Mittwoch von 14:00 bis 17 Uhr im PC-Raum des Campus Kiezspindel. Dort könnt mit uns zusammen das auf der Suche nach Wohnungen und WGs das Internet mit uns durchforsten: Rudower Str. 37, 12557 Berlin.

If you feel like we need to add/ adapt something, please drop us an email as usual: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Otherwise, you can find us at Hasselwederstr. 38-40, 12439 Berlin for our office hours on Tuesdays (Farsi) and Thursday (Arabic) from 2 to 4 pm to ask in depth questions on flat search and every other challenges you face. Additionally, we offer a drop-in joint search on the premises of Campus Kiezspindel every Friday from June 30 2017 on. Between 2:30 and 5 pm, you can browse the internet with us for flats/ flatshares and ask us all questions coming to your mind around renting a flat in Berlin.

Rolf Zimmermann, ein sehr engagierter Ehrenamtlicher, der eine große Familie mit Fluchterfahrung bei der Wohnungssuche unterstützt, zieht Bilanz. Diese möchten wir gerne mit Euch/ Ihnen teilen, da das Beispiel stellvertretend steht für so viele Familien, denen wir in der Beratung begegnen und die oft über Jahre auf dem Wohnungsmarkt trotz enormer Anstrengungen kein eigenes Zuhause finden. Natürlich gibt es immer wieder auch positive Beispiele, aber bei Haushalten mit über fünf Personen sind diese rar gesät. Das muss sich ändern - nicht zuletzt für die Kinder, die dadurch in unzumutbaren Verhältnissen aufwachsen. Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Vermietungen bedanken, die auch großen Familien eine Chance geben! Insbesondere bei den landeseigenen Vermietungen, die im vergangenen Jahr ihre Quote mit über 30% quotierter Wohnungen deutlich übertroffen haben. Sie überlegen, an eine geflüchtete Familie zu vermieten? Vielleicht beantworten unsere FAQs ein paar letzte Fragen, die Sie noch haben: http://interaxion-tk.de/images/FAQs_Vermietung_20181213.pdf

Wenn Sie Rolf Zimmermann und seine Frau noch einmal "persönlicher kennenlernen" möchten: Das STERNENFISCHER Freiwilligenzentrum hat ein tolles Portrait über die beiden veröffentlicht: https://bit.ly/2LVONy1

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pavel nekoranec 718811 unsplash"Seit einem knappen Jahr versuche ich einer gut integrierten geflüchteten Familien mit 6 Personen bei der Suche einer Mietwohnung in Berlin behilflich zu sein. Bisher haben wir die Hoffnung noch nicht aufgegeben auf legalem Weg Erfolg zu haben und die Familie aus der prekäre Unterkunftssituation herausholen zu können. Besonders den Kindern aus diesen Familien sollte ein solches ehrenamtliches Engagement Nutzen bringen.Von Seiten der Verwaltungen ist - außer der Alimentierung des Status quo und der Ausfertigung von Wohnberechtigungsscheinen - keine Hilfe in dieser Angelegenheit zu erwarten. So kristallisierte sich im Laufe der Zeit für uns die Frage heraus: Von wem und in welchen Zeiträumen ist überhaupt eine Lösung zu erwarten?

Dass sich private Vermieter und Gesellschaften nicht für zuständig halten, überrascht nicht. Nun sind wir aber lange genug auf dem Berliner Wohnungsmarkt unterwegs, um aus eigenem Erleben folgende Schlüsse zu können: Auch die landeseigenen Gesellschaften tragen indirekt zu dem System bei, indem sie großen Familien nur Wohnungen mindestens vier, oft sogar nur fünf Zimmern anbieten. Damit grenzen de facto Bedarfsgemeinschaften mit großer Personenzahl im Transferleistungsbezug aus. Denn diese Wohnungen sind sehr teuer. Betroffen sind häufig Familien mit Fluchterfahrung. Einzelne Vorzeigeprojekte können dies leider nicht wirklich entkräften.

Wie Andrej Holm bereits in Ihrer sehr fundierten Studie vom Mai 2016 herausgearbeitet hat

- Die Verfügbarkeit preislich angemessener Wohnungsangebote verringert sich weiterhin dramatisch.
- Die stetig wachsende Versorgungslücke geht zu Lasten der ohnehin sozial Benachteiligten.
- Die Gentrifizierung schreitet fort. Hartz-IV-freie Zonen breiten sich aus.

 

Wie sähen wohl die Grafiken der Studie aus, wenn diese bis 2018 fortgeschrieben würde? Wie sähe die Prognose aus?

Ich möchte knapp zusammenfassen:

Eine wachsende Zahl von Betroffenen konkurriert um ein stetig schrumpfendes Angebot. Was ist zu tun?

  • Langfristig: Das Angebot erhöhen oder wenigstens stabilisieren.
  • Kurz- und mittelfristig: Für Verteilungsgerechtigkeit sorgen, Transparenz herstellen, um so die Konkurrenz zu entschärfen und die bestehende Diskriminierung einzudämmen.

Dabei geht es um eine zielgenauere Behandlung des WBS bei der Vergabe von gefördertem Wohnraum im allgemeinen.

Mit den besten wünschen für ein erfolgreiches Jahr 2019

Rolf Zimmermann, Ehrenamtler

(Mitglied der Sonderkommission "Wohnungsbegleitung von Flüchtlingen" beim Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin)"

 

Foto: Pavel Nekoranec on Unsplash

Capture decran 2018 12 10 a 15.14.34Vermieter*innen haben oft einige Fragen, wenn Sie ihre Wohnung Mieter*innen mit Fluchterfahrung geben möchten. Neben der Höhe der Miete geht es auch Fragen zum Verwaltungsprozess, Aufenthalt und Kommunikation. In unseren FAQs haben wir auf die wichtigsten Punkte Antworten verfasst, die Sie in Ihrem Vorhaben unterstützen sollen. Wir freuen uns sehr über Ihr Engagement! Bei Rückfragen steht Ihnen die Projektkoordinatorin Katharina Stökl jederzeit per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder telefonisch (01577 3151 386) zur Verfügung.

Der Leitfaden wird mit Blick auf Neuerungen und Veränderungen kontinuierlich angepasst und in diesem Beitrag mit Datum erfasst. So wissen Sie, auf welches Datum sich die Informationen beziehen.

 

Stand 10.12.2018

 

 

Dokumente und Downloads

Zusätzliche Informationen und Handreichungen finden sich hier.

Kontakt

Projekt Interaxion

Telefon: 01577 3151 386
E-Mail: interaxion@offensiv91.de

Postadresse

offensiv'91 e.V.
Projekt InteraXion
Hasselwerderstr. 38-40
12439 Berlin

Sprechzeiten

Dienstag (Persisch): 14 bis 16 Uhr

Donnerstag (Arabisch): 14 bis 16 Uhr

Freitag (Englisch, Französisch, Portugiesisch): 14 bis 16 Uhr

Besuchsadresse

Villa offensiv
Hasselwerder Str. 38-40
12439 Berlin
Beratungsraum im Erdgeschoss (ausgeschildert)

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